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    Gleichstellungsbüro

    Gendergerechte Sprache

    Ratgeber: "Freundlich, korrekt und klar – Bürgernahe Sprache in der Verwaltung"

    Bayerisches Staatsministerium des Inneren:

    Im Abschnitt 4. "Frauen und Männer" gibt der Ratgeber Hinweise, Beispiele und Tipps zur sprachlichen Gleichbehandlung.

    Der Ratgeber kann hier als PDF heruntergeladen werden.

    Eine Sprache für beide Geschlechter

    Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch

    Mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer
    Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993
    ISBN 9-927907-32-4

    Eine Sprache für beide Geschlechter


     

    Auszug aus dem Gleichstellungskonzept

    Sprache ist Verständigungsmittel, zugleich Bewusstseinsträger und somit ein Spiegel des Denkens. Daher ist die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern für eine erfolgreiche Gleichstellungsarbeit unerlässlich. Der Hinweis: „Frauen sind mitgemeint“ genügt nicht. Werden Frauen nicht erwähnt, bleiben sie in der Vorstellung der Lesenden unsichtbar.

    Wo immer Sprache zum Einsatz kommt, gilt es die Aspekte der sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu berücksichtigen. Die JMU setzt so die Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung vom 23.12.2003 „Sprachliche Gleichbehandlung – Organisationsrichtlinien“ um und macht sich zur Aufgabe, in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation bewusst mit Sprache umzugehen und diese geschlechtergerecht einzusetzen.

    Eine geschlechtergerechte Sprache ist weder umständlich noch lang. Es bedarf lediglich der Bereitschaft, sich von Formulierungsgewohnheiten zu verabschieden und eine bewusste und kreative Sprache einzuüben.

    Es soll sowohl die weibliche, als auch die männliche Form verwendet werden. Paarformen oder geschlechtsneutrale Ausdrücke für Schriftstücke, Formulare, Vorschriften, Prüfungsordnungen, Seminarunterlagen, Protokolle, Pressetexte und Webseiten sollen gewählt werden. Auf Sparschreibung mit Bindestrichen sollte verzichtet werden.

    Beispiele für geschlechtergerechte Formulierungen können Leitsatz 2.4 der Richtlinien für die Wahrnehmung und Organisation öffentlicher Aufgaben sowie für die Rechtsetzung im Freistaat Bayern (Organisationsrichtlinien) vom 6. November 2001 (Az.: B III 2–155–9–33), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 3. Dezember 2013 (AllMBl S. 549) entnommen werden.

    In Rechts- und Verwaltungsvorschriften sollte der Leitfaden für die Sprachliche Gleichbehandlung "Freundlich, korrekt und klar - Bürgernahe Sprasche in der Verwaltung", erarbeitet vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren in Zusammenarbeit mit der Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern, angewandt werden.

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